Im neuen Amt angekommen

 
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„Umweltminister Olaf Lies hat im Ausschuss für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz des Niedersächsischen Landtags sein Arbeitsprogramm für die laufende Legislaturperiode vorgestellt.

 

Die Schwerpunkte werden in den kommenden Monaten insbesondere auf einer pragmatischen Umsetzung der Energiewende, einem deutlich verbesserten Hochwasserschutz und auf der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum liegen. Das übergeordnete Ziel muss es sein, einen belastbaren und nachhaltigen Ausgleich zwischen ökologischen Erfordernissen auf der einen und ökonomischen Interessen auf der anderen Seite zu finden.
Niedersachsen hat als Windenergieland Nr. 1 die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft mit einer starken, nachhaltigen Energiewirtschaft – dieses Potenzial gilt es in den nächsten Monaten und Jahren zu heben und bestmöglich auszuschöpfen.
Beim Hochwasserschutz müssen wir uns noch intensiver als bisher auf die Gefahren durch Extremwetterlagen einstellen und insbesondere im Binnenland weitere Vorkehrungen treffen. Die SPD-Fraktion hat zu diesem Zweck beschlossen, Mittel in Höhe von zunächst 3 Millionen Euro im Nachtragshaushalt 2018 zur Verfügung zu stellen. Außerdem wollen wir die Antragsfristen für Geschädigte von Privathaushalten der Flut im letzten Jahr verlängern, damit sie auch über den März 2018 hinaus noch Anträge auf die Hochwasserhilfe des Landes stellen können.
Im Bereich des sozialen Wohnungsbaus gehen wir den in der letzten Legislaturperiode beschrittenen Weg des Ausbaus und der staatlichen Förderung konsequent weiter. Für den Bereich des studentischen Wohnungsbaus hat unsere Fraktion bereits zusätzliche Mittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro auf den Weg gebracht, die ebenfalls im Nachtragshaushalt verankert werden sollen.
Minister Olaf Lies ist schnell in seinem Amt angekommen und geht die vielfältigen Aufgaben, die vor ihm liegen, mit großer Entschlossenheit und Tatendrang an. Die SPD-Fraktion wird ihn dabei konstruktiv und engagiert unterstützen und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

 
    Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 

1 Kommentar zu Im neuen Amt angekommen

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Dr. Robert Weßbecher

am um 12:56 Uhr

 

Sehr geehrter Herr Umweltminister Lies,

ich freue mich sehr darüber, dass Sie sich als Umweltminister auch gleichzeitig ihrer friesischen Heimat besonders verbunden fühlen.
Ich bin dies auch. Seit gut 13 Jahren lebe ich mit meiner Familie auf Borkum und habe immer wieder beruflich und privat in ganz Ostfriesland zu tun.

Nun beschäftigt mich seit langer Zeit die Frage, auf welche Antriebsalternative ich anstelle zu meinem bisherigen Dieselfahrzeug als persönlichen Beitrag zum Umweltschutz umsteigen könnte.
Hier ist nach eingehenden Recherchen, die Wasserstofftechnologie eigentlich das Verfahren, dass meines Erachtens noch vor der Batterie infrage kommt.
Sie ist ausgereift, kostengünstig, CO2 neutral, Fahrzeuge haben eine Reichweite von gut 600 km.
Nur ist leider durch gerade mal 55 Tankstellen in unserer gesamten BRD die Verfügbarkeit stark eingeschränkt. Damit ist ein Umstieg nicht reell.

Bei Durchsicht der Deutschlandkarte von aktuell verfügbaren Wasserstofftankstellen gibt es speziell meiner Heimatregion Ostfriesland überhaupt keine Möglichkeit auf ein Wasserstoff-Fahrzeug umzusteigen. Die nächste Tankstelle wäre in Stuhr; in Oldenburg ist anscheinend eine in Planung..... mehr gibt es wohl nicht.
Das ist außerordentlich schade!

Zu dieser Ausgangssituation jetzt meine Anfrage:

Wird sich hier in naher Zukunft daran etwas ändern?
Können Sie in Ihrer Eigenschaft als Umweltminister die Versorgung mit erforderlichen Tankstellen massgeblich unterstützen und mit vorantreiben?
Spricht etwas gegen einen zügigen Ausbau unseres Bundeslandes mit notwenigen Tankstellen?

Ich würde mich freuen, wenn unsere Region - gerade mit Ihren zahlreichen Windkraftanlagen - auf diesem Gebiet echte Alternativen anbieten könnte.

Die Argumente dafür liegen auf der Hand:

Auf der Wissenschaftsseite von Wikipedia ist zur Herstellung von Wasserstoff und der Versorgungssituation mit Tankstellen wie folgt zu lese:

.... " Noch vergleichsweise selten wird Wasserstoff durch Elektrolyse von Wasser hergestellt. Hier werden inzwischen Wirkungsgrade von 70–80 % erreicht (siehe auch Technische Wasserelektrolyse). Es gibt aktuell Projekte, bei denen der Elektrolyseur direkt durch Windkraftanlagen versorgt wird.[4] Windenergieanlagen werden jetzt an windreichen Tagen mit geringer Stromnachfrage vom Netz genommen; sie könnten stattdessen dann zur Elektrolyse für die Wasserstofferzeugung dienen. "

Diese Möglichkeiten der Wasserstofferzeugung wären doch gerade für Friesland/ Ostfriesland geradezu ideal und könnten Niedersachsen in eine Vorreiterrolle für ganz Deutschland bringen.

Zur Versorgungssituation hingegen heißt es:
Zitat: ....."Eine für den Alltagsbetrieb akzeptable Verteilungsinfrastruktur für Wasserstoff existiert zurzeit nur in kleinem Maßstab, ein praktisch nutzbares Netz besteht durch die geringe Anzahl von Wasserstofftankstellen noch nicht. Nach Meinung von Wolfgang Reitzle (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Linde AG), der sich auf den Bericht von David Hart bezieht, sollen die Kosten für den Aufbau einer derartigen Infrastruktur gering sein. Eine Wasserstofftankstelle sollte 2010 mehr als zwei Millionen Euro kosten.
2011 wurden ca. 1–1,5 Mio. Euro angegeben. Die 2015 in Hamburg eingeweihte Wasserstofftankstelle erzeugt vor Ort stündlich 3,5 kg Wasserstoff über Elektrolyse und kostete 2,8 Mio. Euro. 47 % der Kosten trug der Bund aus Steuergeldern....."

Ich würde mich sehr freuen, zu diesem spannenden Thema von Ihnen zu hören und
verbeibe mit freundlichen Grüßen und dem Wunsch für ein schönes Weihnachtsfest,

Ihr
Dr. Robert Weßbecher

Grönlandstrate 2
26757 Borkum
(FRWessbecher@t-online.de)


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