StartSPD: Fachhochschul-Präsidenten viel zu spät ernannt

SPD: Fachhochschul-Präsidenten viel zu spät ernannt

27. August 2009 0 Kommentare

Kritik an langem Besetzungsverfahren durch das Wissenschaftsministerium

OLDENBURG/WILHELMSHAVEN/EMDEN - Die SPD-Landtagsabgeordneten aus Weser-Ems haben die Besetzung der Präsidentenposten an den neu gebildeten Fachhochschulen im Nordwesten prinzipiell begrüßt. In zwei Punkten allerdings üben Wolfgang Wulf, Jürgen Krogmann (beide Oldenburg), Olaf Lies (Sande), Hans-Dieter Haase (Emden) und Johanne Modder (Leer) heftige Kritik an der CDU-FDP-Landesregierung: Das Besetzungsverfahren habe viel zu lange gedauert, und es hätte sehr viel offener gestaltet werden müssen.

Wie berichtet, hat Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) die Meißener Juraprofessorin Dr. Dorothea Hegele (50) für die FH Emden/Leer und den Bremer Physikprofessor Dr. Elmar Schreiber (52) für die FH Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth berufen. Sie sind als Gründungspräsidenten bis Ende August 2015 bestellt und treten ihr Amt am 1. September an – dem Tag, an dem auch die neuen Fachhochschulen an den Start gehen.

Für die Entwicklung beider Fachhochschulen wäre es besser gewesen, das Besetzungsverfahren transparenter zu gestalten und früher abzuschließen, sagt Wulf. Dann hätte sich die Hochschulen rechtzeitig auf ihre neue Leitung einstellen können. Nun würden ihnen die Präsidenten kurz vor dem Gründungstag „quasi als Überraschungsgast präsentiert“, lästert Wulf.

Sein Landtagskollege Olaf Lies bemängelt, dass die Stelle des hauptamtlichen Vizepräsidenten in Wilhelmshaven immer noch nicht besetzt sei. Auch die amtierenden nebenamtlichen Vizepräsidenten in Oldenburg und Wilhelmshaven warteten seit Monaten auf ein Signal, wie es mit ihnen weitergehe.


Bildung und Qualifikation

 

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