Ein neues Portal für das Weltnaturerbe Wattenmeer

375px Lies Olaf
 

Olaf Lies MdL

7 Kommentare
 

Land unterstützt Dangast mit fast zwei Millionen Euro

 

 
Mit Unterstützung des Landes Niedersachsen wird das Nordseebad Dangast im nächsten Jahr ein „Weltnaturerbe-Portal“ bekommen und damit als touristischer Anlaufpunkt noch attraktiver werden. Ich freue mich sehr, dass das von mir geführte Wirtschaftsministerium jetzt entschieden hat, dieses Projekt zu fördern. Der Zuschuss des Landes wird bei rund 1,95 Millionen Euro liegen, damit werden in Dangast Gesamtinvestitionen von 5,3 Millionen Euro freigesetzt.

Mit dieser Summe wird ein modernes Gästeinformationszentrum geschaffen – mit einem Multifunktionsraum, der unter anderem einer Ausstellung zum Thema „Wattenmeer“ Platz geben wird. Im Obergeschoss wird sich ein neuer Sauna- und Wellnessbereich finden, der sich durch seine Lage am vorhandenen Quellbad hervorragend in die bestehenden Strukturen einpasst und darüber hinaus auch einen direkten Blick zum Wattenmeer ermöglicht. Ferner geplant ist eine Deicherhöhung bei gleichzeitiger Schaffung einer gepflasterten Promenade auf der neuen Deichkrone.

Ich freue mich wirklich sehr über diese Planungen in meinem Wahlkreis und bin sehr froh darüber, dass wir als Land hier wertvolle Unterstützung leisten können. Die Tourismuswirtschaft in Dangast, das sich völlig zurecht als „erstes Tor zum Weltnaturerbe“ Wattenmeer bezeichnet, wird profitieren von dieser Investition. Das „Weltnaturerbe-Portal“ wird ganz sicher ein tolles Beispiel dafür, wie der Einsatz der Stadt und vor allem des Bürgermeisters Gerd-Christian Wagner mit der Unterstützung des Landes gefördert werden kann. Ich freue mich darüber, gleichermaßen als Wirtschaftsminister wie auch als Abgeordneter des Wahlkreises Friesland.

Jetzt gilt es aber auch diese Chance zu nutzen und die Klare Entscheidung des Stadtrates umzusetzen. Die Fördermöglichkeiten werden in Zukunft nicht mehr in diesem Maße zur Verfügung stehen. Jetzt müssen wir im Sinne der positiven Weiterentwicklung des wunderschönes Ortes Dangast alle gemeinsam am Erfolg arbeiten.

 
    Niedersachsen     Wirtschaft
 

 

7 Kommentare zu Ein neues Portal für das Weltnaturerbe Wattenmeer

1

Ralf Bieneck

am um 08:48 Uhr

 

Die Friesen "Chefsache“ ?

Wir haben noch gut in Erinnerung, dass der niedersächsische Wirtschaftsminister, Olaf Lies, die Ölkatastrophe von Etzel zur Chefsache erklärt hat.
Nun müssen wir zwingend feststellen, dass leider wieder einmal der Spruch gilt: „Gut gebrüllt, Löwe!“.
Selbst nach dem verheerenden Ölunfall in Gronau kommt keine Bewegung in den Herrn Minister. Parallelen zu den beiden Katastrophen werden immer wahrscheinlicher. Wir vermuten, dass die IVG – Caverns in Etzel das Ganze nur besser „tarnen“ konnte als die Verursacher in Gronau.
Anscheinend ist der „Chef“ aber nicht in der Lage bzw. könnte es seiner Karriere schaden, wenn er das LBEG, die IVG – Caverns und weitere Verbündete angeht.
Schlimm wird es erst richtig, wenn das transatlantische Handelsabkommen gedeckelt wird.
Mit welchen Katastrophen dann noch zu rechnen ist wage ich hier gar nicht zu beschreiben.
Fast hätte ich vergessen, Herrn Wenzel (mit Verlaub: Prinz Valium), unseren agilen Umweltminister zu erwähnen.
Was macht er?
Angeblich soll sich Petra Kelly in der letzten Zeit, bitterlich weinend, x-mal im Grab umgedreht haben.
Können wir die Grünen wirklich noch für voll nehmen?
Sind denn alle Grünen mittlerweile so abgestumpft, dass sie diesem sektenhaften Weichgespüle noch Glauben schenken?
Der letzte Grüne, dem ich noch Respekt zolle, ist Thilo Hoppe. Vielleicht kommt von der Seite noch etwas Positives für unsere Heimat Ost-/Friesland heraus.

Soviel zum Thema „Chefsache“ in Etzel.
Die Friesen werden unsere „Chefvolksvertreter“ weiter im Auge behalten, bis die Staatsanwaltschaft ein nachvollziehbares Ergebnis vorlegt.

Mit friesischen Grüßen

Ralf Bieneck

2

Wolfgang Dirks

am um 00:19 Uhr

 

Sehr geehrter Herr Minister Lies,

seit nunmehr 25 Jahren bin ich professioneller Vermieter von Ferienwohnungen und Ferienhäusern im Nordseebad DANGAST.
Jährlich begrüße ich persönlich ca. 500 Familien, die Ihren Urlaub in unserem „Tor zum Weltnaturerbe Wattenmeer“ verbringen.
Durch den persönlichen Kontakt zu meinen Gästen kann ich Ihnen mit ehrlicher Überzeugung versichern, dass mehr als 90 % meiner Gäste und das sind die Gäste, die häufiger ihren Urlaub hier verbracht haben (viele seit mehr als 20 Jahren) ein wie auch immer gestaltetes großes Gebäude am bisher offenen Dangast-Strand konsequent ablehnen.
Gleichzeitig wird von meinen vielen Stammgästen nahezu einstimmig, die mit diesem Bau unweigerlich verbundene Bebauung des Kurparks (Sandkuhle) mit Nachdruck abgelehnt.
Sehr viele meiner Gäste haben mir im vergangenen Jahr folgenden Satz mit auf den Weg gegeben:
„Wenn Ihr das hier in Dangast macht, kommen wir (auch nach mehr als 20 Jahren) nicht mehr wieder.
Wollen wir wirklich fast alle bisherigen Gäste aus Dangast vertreiben und darauf hoffen, dass neue, womöglich reichere Gäste diesen bis heute einmaligen Kurort an der Nodseeküste als ihr ultimatives Urlaubsziel entdecken?
Ihnen als Friesländer, dem die Einmaligkeit des Nordseebads DANGAST mit seinen vielen Alleinstellungsmerkmalen bekannt sind, dürfte es auch angesichts ihrer Freundschaft mit unserem Bürgermeister, Herrn Wagner nicht allzu schwer fallen diesem geplantem Wahnsinn Einhalt zu gebieten und Ihre Unterstützung für dieses Projekt zu beenden.
Nachdrücklich bitte ich Sie Herr Minister Lies, auch im Namen meiner Gäste, Ihre Meinung zu diesem Projekt zu überdenken.
Es ist nie zu spät!

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Dirks

3

Clarissa Twenhoefel

am um 13:55 Uhr

 

Sehr geehrter Herr Lies,

die Mehrheit der "Dangaster" und viele Vareler sind gegen das Projekt! Das Portal kostet viel Geld, bietet nichts, was wir nicht schon haben und wird nicht einen Gast extra nach Dangast locken!

4

Werner Vogel, Varel

am um 13:49 Uhr

 

Herr Minister,
Wie soll ich diese Lobhudelei auf Ihren Parteifreund Gerd Christian Wagner nun kommentieren. Für ihn machen Sie sich hier stark, haben sich an verschiedenen Stellen unterstützend über das unsinnige Projekt 'Weltnaturerbeportal' geäußert, aber Briefe besorgter Bürger an Sie bleiben standardmäßig unbeantwortet. So abgehoben sind Sie schon als frischgebackener Minister! Dank Etzel kehren Sie vielleicht in bodennahe Gefilde zurück. Ihnen gönne ich die Ölkatastrophe, als Mittel gegen Ihren Hochmut, unserer Natur und den armen Menschen in und um Etzel nicht.
Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass der Vareler Stadtrat im Begriff ist, den Dangaster Kurpark und Deichhörn, Eigentum alle Vareler Bürger, zu verscherbeln. Die Quittung werden die Verantwortlichen vielleicht nicht morgen, aber spätestens bei der nächsten Wahl erhalten.
Das Bürgerbegehren wird von der SPD für unzulässig erklärt.
Werner Vogel

5

Werner Vogel, Varel

am um 13:32 Uhr

 

Herr Minister,
Wie soll ich diese Lobhudelei auf Ihren Parteifreund Gerd Christian Wagner nun kommentieren. Für ihn machen Sie sich hier stark, haben sich an verschiedenen Stellen unterstützend über das unsinnige Projekt 'Weltnaturerbeportal' geäußert, aber Briefe besorgter Bürger an Sie bleiben standardmäßig unbeantwortet. So abgehoben sind Sie schon als frischgebackener Minister! Dank Etzel kehren Sie vielleicht in bodennahe Gefilde zurück. Ihnen gönne ich die Ölkatastrophe, als Mittel gegen Ihren Hochmut, unserer Natur und den armen Menschen in und um Etzel nicht.
Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass der Vareler Stadtrat im Begriff ist, den Dangaster Kurpark und Deichhörn, Eigentum alle Vareler Bürger, zu verscherbeln. Die Quittung werden die Verantwortlichen vielleicht nicht morgen, aber spätestens bei der nächsten Wahl erhalten.
Das Bürgerbegehren wird von der SPD für unzulässig erklärt.
Werner Vogel

6

Gunnar S. Voigt

am um 18:16 Uhr

 

Herr Minister,
ein unversichertes Gebäude in den sturmflutgefährdeten Bereich zu stellen ist in der Tat ein tolles Beispiel für den Einsatz "der Stadt" und des Bürgermeisters. Eine "positive Weiterentwicklung" hat es auch in Bensersiel bis hin zur Insolvenz gegeben.
Als Sie in Dangast den Bürgern gegenüber saßen klang das alles noch ein wenig anders...
Herzlichen Dank, Herr Minister

7

Rainer Schmidt

am um 14:49 Uhr

 

Sehr geehrter Herr Minister Lies,
leider haben Sie in der ganzen Fördereuphorie vergessen, dass Dangast mehr hätte, wenn ein solches Portal nicht gabaut wird. Warum?! -Die entstandene Bürgerinitiative hat hierzu Mängel aufgezeigt, doch schenkt man ihr kein Gehör. Angefangen bei einer aktiven touristischen Entwicklung, fehlen eines adäquaten Verkehrskonzeptes, Risiko einer "Schuldenfalle". Leider haben Sie bis heute nicht, auf ein sogar von mir persönlich überreichtes Schreiben, reagiert. Es scheint hier der Eindruck zu entstehen, wenn man ein Ministeramt erst inne hat, was interessiert mich der einfache Bürger. Für mich als Vareler ist es nicht hinnehmbar hier ein Risiko einzugehen, was nicht bedeuten soll gegen Veränderungen zu sein. -Im Gegenteil.
Haben Sie jetzt nicht mit ansehen können, was passieren kann wenn ein System aus dem Ruder läuft. Gott Lob hat Dangast keine Kavernen. Vielleicht geht das Weltnaturerbeportal, dank der Fördergelder, zwei Jahre gut und was folgt dann?! Erfolg werter Herr Minister Lies, sieht anders aus. Weniger ist mehr und Dangast hat etwas sehr wertvolles zu verlieren. Dialog sieht zudem auch anders aus. Auch ich trage eine Verantwortung meinen Kindern gegenüber und hierzu gilt der Erhalt von Ressourcen, die wir alle brauchen. Herzlichst Rainer Schmidt


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