Erste Teillösung für Vareler Bahnreisende in Sicht

Olaf Lies MdL - Pressefoto 2012-1
 

Olaf Lies
(Foto: Thiemo Jentsch)

 

Zug in Richtung Oldenburg soll wieder auf Gleis 1 halten

„Zumindest einen ersten kleinen Schritt haben wir gemeinsam mit unserem öffentlichen Druck erreicht“, berichtet Frieslands Landtagsabgeordneter Olaf Lies. In einem erneuten Telefongespräch mit der Bahn am gestrigen Freitag hat er erfahren, dass in Kürze der Zug in Richtung Oldenburg wieder auf Gleis 1 halten wird. Der öffentliche Druck, die vielen Gespräche und Briefe von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner , Karin Evers-Meyer und Olaf Lies zeigen somit eine erste Wirkung. „Vor allem die große öffentliche Verärgerung der Bürger hat auch der Bahn noch einmal sehr deutlich gemacht, dass der jetzige Zustand unhaltbar ist“, ist Lies überzeugt. In Gesprächen zwischen Bahn, Nordwestbahn und der Landesnahverkehrsgesellschaft wurde jetzt ein Lösungsvorschlag erarbeitet, der wieder ein Halten auf Gleis 1 möglich machen wird. „Damit würde zumindest für einen Teil der Fahrgäste wieder der direkte Zustieg möglich werden.“

Allerdings, so gibt Lies zu Bedenken, helfe das immer noch nicht den Bahnreisenden, die von Oldenburg kommend in den Bahnhof einfahren. „Die Bahn sieht keine Möglichkeit den Begegnungspunk so zu verlegen, dass beide Richtungen Gleis 1 nutzen können. Darum sei auch weiterer politischer und öffentlicher Druck erforderlich. „Es wäre gut, wenn noch bis Ende des Monats Unterschriften gesammelt und diese dann spätestens am 31. Januar im Rathaus Varel abgegeben werden“, so Lies. Für den 07. Februar hat Lies bereits einen Gesprächstermin mit der Bahn in Hannover vereinbart. „Jetzt müssen wir weiter Druck machen, dass möglichst bald die notwendigen Planungen für den barrierefreien Übergang beginnen. Und wir werden dann in Hannover und Berlin den notwendigen Druck für eine zügige Umsetzung der Maßnahme machen.“ Finanziert werden soll der Umbau mit Fahrstuhl eigentlich erst im Rahmen der Elektrifizierung. „Das kann aber noch 7 Jahre dauern und so lange wollen wir nicht warten.“ Lies plädiert dafür, dass die entsprechenden Mittel vorgezogen werden. „Gemacht werden muss es doch auf jeden Fall.“

 

 


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