Lies fordert von der Bahn zügig intensive Gespräche mit Betroffenen

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Olaf Lies

 

Gespräche schon Anfang Januar - Klagen sollen vermieden werden

„Mit allen Betroffenen zügig an einen Tisch. So erzielt man am schnellsten eine Lösung bzw. findet einen Kompromiss“, davon ist Frieslands SPD-Landtagsabgeordneter Olaf Lies beim Thema Bahnumfahrung Sande überzeugt. Er hatte sich vor zwei Wochen mit den Landwirten und betroffenen Anwohner der Bahnumfahrung Sande zu einem Gespräch getroffen. „Es war schon sehr erstaunlich, dass es das erste wirkliche Zusammentreffen mit allen Betroffenen war. Ich bin froh, dass wir es durchgeführt haben. Aber jetzt ist die Bahn aufgefordert diesen Dialog fortzusetzen.“ In seinem jetzt geführten Gespräch mit den Verantwortlichen der Bahn hat Lies dies eingefordert. „Wer einlädt ist mir egal, aber Bahn, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung und die Betroffenen müssen schnellstens an einen Tisch.“ Nach Ansicht von Lies könnte auch die Gemeinde die moderierende Rolle übernehmen. Seine Bitte an die Bahn, dass es gleich zu Beginn des Jahres bei der Auslegung der Planfeststellungsunterlagen zu einem Gespräch mit allen Betroffenen kommt, will die Bahn jetzt prüfen.

„Eigentlich hätte ein solches Gespräch schon längst stattfinden müssen. Es wäre völlig falsch jetzt wieder ausschließlich formal zu argumentieren und auf das Verfahren und die Einspruchsmöglichkeiten zu verweisen“, begründet Lies das von ihm vorgeschlagene Vorgehen. Die Bahn hatte allerdings im Gespräch mit Lies bereits wieder Bedenken angedeutet. „Ich glaube, dass die Bahn hier noch umdenken muss.“ Im Kern geht es dem Abgeordneten um eine schnelle Umsetzung der Bahnumfahrung. Zwar ist für ihn die gewählte Trassenführung weiterhin die richtige Entscheidung, aber über die Details könne und müsse man noch reden. „Es gab alleine in dem Gespräch mit den Betroffenen schon eine Reihe guter Hinweise, die für alle Seiten zu Verbesserungen führen würden.“ Warum sich die Bahn die Kompetenz der Leute vor Ort nicht im Vorfeld zu Nutze macht ist für Lies unverständlich. Umso entscheidender sei es jetzt, das Gespräch zu suchen. Er selber werde gleich Anfang des Jahres erneut mit dem Konzernbevollmächtigten der Bahn sprechen und noch einmal auf diesen Weg drängen. „Mir fehlt bei den Verantwortlichen an einigen Stellen das notwendige Engagement und Fingerspitzengefühl “, so Lies.
 

 

 


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